Ansbach | Drogendealer packt aus

Ein Groß-Dealer muss sich aktuell vor dem Ansbacher Landgericht verantworten. Von Anfang an gibt er aber seine Taten zu und liefert der Polizei wichtige Hinweise. Wie die Fränkische Landeszeitung berichtet, skizziert der gebürtige Feuchtwanger Vertriebswege, gibt Kundenlisten raus und bringt die Polizei zu weiteren Klein-Dealern. Sein Verteidiger fordert deswegen auch eine Strafe von zwei Jahren und neun Monaten. Das Gericht sah das aber ein bisschen anders. Für den Verkauf von 18 Kilo Marihuana, 1,6 Kilo Amphetamin und 1000 Ecstasy-Tabletten, gab es eine Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten. Die Strafe darf er aber in einer Entzugsklinik beginnen.
