Wie jetzt bekannt geworden ist, hat es vor etwa zweieinhalb Wochen ein größeres Fischsterben im Ansbacher Scheerweiher gegeben. Spaziergänger hatten am 10. August den Hinweis gegeben. Rund 700 tote Karpfen wurden gefunden. Auch die Staatsanwaltschaft schaltete sich ein. Die Ermittlungen sind jetzt aber eingestellt, sagte uns Oberstaatsanwalt Jonas Heinzlmeier.
Eine Ursache für das Karpfensterben hat es demnach nicht gegeben. Möglich scheint, dass mehrere Gründe für den Tod der Karpfen verantwortlich sind. So hatte ein Biber den Damm der Teichkläranlage in Dornberg aufgegraben und ungeklärtes Wasser gelangte in den Weiher. Zu der Zeit war außerdem Niedrigwasser mit entsprechend schlechter Sauerstoffversorgung. Aber auch eine Infektionskrankheit ist möglich, da nur Karpfen betroffen waren. Ein toter Karpfen wurde ins Labor geschickt, vielleicht gibt es nach der Untersuchung neue Erkenntnisse.