Am Klinikum Ansbach hat es jetzt eine große Übung gegeben – ohne, dass die meisten davon etwas mitbekommen haben. Geübt wurde, dass 15 Menschen bei einem Amoklauf durch Schusswechsel verletzt wurden, teilt ANregiomed mit. Während eine solche Übung sonst einen großen logistischen Aufwand mitten im Klinikalltag bedeutet, wurde in diesem Fall die Übung allein am Computer simuliert. Teams in der Zentralen Notaufnahme mussten in Echtzeit verletzte Patienten-Avatare sichten, Ersteinschätzungen abgeben und triagieren. Eine reale Übung hätte laut ANregiomed rund 50.000 Euro gekostet. Jetzt kostete es die Arbeitszeit der Beteiligten.