Es soll ein Auftragsmord gewesen sein: Im Prozess um den Mordversuch in einem Wohngebiet in Heilsbronn hat der Angeklagte den Messerangriff vor dem Landgericht Ansbach eingeräumt. Ein damals 40-Jähriger wurde lebensgefährlich verletzt. Er habe die Tat begangen, weil ihm und seiner Familie in der Türkei gedroht worden sei, sagte der Angeklagte. Er hatte zuletzt im Breisgau gewohnt. Ihm seien zudem 40.000 Euro für den Mord versprochen worden. Das Geld habe er aber nie bekommen. In England wurde der 26-jährige Tatverdächtige festgenommen. Ein Mittäter floh weiter in die Türkei. Der Auftraggeber für den Mord sei der Staatsanwaltschaft bekannt und befinde sich in Frankreich. Ein Urteil soll Mitte Dezember fallen.