Es war eine grausame Tat, die viele in ganz Mittelfranken sprachlos zurückließ. Nach einem tödlichen Messerangriff auf einen 15-jährigen Jungen in der Nähe des Brombachsees, wurde eine 19-Jährige Anfang März vom Landgericht Ansbach wegen Totschlags verurteilt. Staatsanwaltschaft und Nebenklage sind damit nicht zufrieden. Wie ein Gerichtssprecher mitteilt, haben sie Revision gegen das Urteil eingelegt. Sie fordern eine Verurteilung wegen Mordes. Wie mehrfach berichtet, war der Auslöser der Tat wohl die Frage nach einer Zigarette. Im Verlauf stach die junge Frau dem Jungen dann ein Messer in den Hals.