Ansbachs und Rothenburgs Tierschutzvereine haben sich einem Netzwerk angeschlossen und fordern in einem Brandbrief eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen. Zudem sollte für alle Katzen eine Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht gelten. Die Katzenunterkünfte seien ständig voll mit heimatlosen Katzen: viele abgemagert, krank oder voller Parasiten. Der Politik werfen die zehn Tierschutzeinrichtungen aus Bayern und Baden-Württemberg Versagen auf allen Ebenen vor. Im hessischen Frankenberg gäbe es eine Kastrationspflicht. Die Zahl der Fundkatzen sei hier um ein Viertel gesunken.