Seit gestern (14.01.) beschäftigt sich die große Strafkammer am Ansbacher Landgericht mit einem Mord. Die Staatsanwaltschaft wirft einem 48-Jährigen vor, für den Tod eines Mannes verantwortlich zu sein. Der Angeklagte soll den 66-Jährigen letzten März in seiner Wohnung in der Ansbacher Büttenstraße überfallen und brutal zusammengeschlagen haben – wegen seiner Bank-PIN. Der Angeklagte bestreitet die Tat, lässt er über seinen Verteidiger ausrichten. Sonst sagt er erst mal nichts. Sein Anwalt kritisierte zum Auftakt die Ermittlungen. Sie seien zu einseitig auf seinen Mandaten gerichtet gewesen. Zusätzlich sieht er diverse Fragen, die geklärt werden müssen. Genau das tut das Gericht mit dem Beginn der Beweisaufnahme. In der Anklage geht es neben dem Mord auch noch um drei mit brutaler Gewalt begangene Überfälle. Der Prozess wird fortgesetzt, mindestens fünf Verhandlungstage sind aktuell angesetzt.