Im Mordfall in der Ansbacher Büttenstraße hat das Landgericht Ansbach jetzt das Urteil verkündet. Ein 48-jähriger Mann wurde wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Richter waren davon überzeugt, dass der Angeklagte im März letzten Jahres einen Mann in der Büttenstraße überfallen und brutal zusammengeschlagen hat. Laut dem Oberstaatsanwalt sei es ein klassischer Indizienprozess gewesen, so die FLZ. Der Ablauf könne nicht zu 100 Prozent rekonstruiert werden. Aber unter anderem gefundene DNA und Faserspuren und das auffällige Verhalten des Angeklagten würden für den 48-Jährigen sprechen, heißt es weiter. Außerdem sei er in seiner Heimat Polen einschlägig vorbestraft. Der Angeklagte wollte demnach die PIN-Nummer des Opfers haben. Das Opfer starb später. Der Mann hatte damals selbständig das Krankenhaus verlassen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.