Im Landkreis Ansbach gibt es einen Nachbarschaftsstreit – nicht wie üblich zwischen zwei Anwohnern, sondern gleich zwischen zwei Gemeinden. Burgoberbach und Herrieden streiten laut FLZ aktuell über den neuen Radweg von Rauenzell nach Burgoberbach und die Frage: Wer muss wie viel zahlen? Weil die größte Teilstrecke des Radwegs zu Herrieden gehört, hat die Stadt auch die Planung übernommen. Dafür hat sie ihrer Nachbarkommune Burgoberbach eine Verwaltungspauschale zugeschickt – ganze 17.000 Euro. Mehr als 5.000 Euro seien aber nicht drin, betonte Burgoberbachs Bürgermeister Rammler. Herrieden sei doch nur eine „Postweiterleitstelle“. So bringe man die Arbeit ihrer Verwaltung in Misskredit, wehrt sich Herriedens Bürgermeisterin Jechnerer. Man suche weiter eine einvernehmliche Lösung.