In der vergangenen Nacht hätte es auf der ICE-Strecke Nürnberg-Bamberg bei Fürth zu einer schlimmen Katastrophe kommen können. Unbekannte hatten laut Bundespolizei einen Einkaufswagen auf die Gleise geschoben – und zwar auf Höhe der Rednitztalbrücke. Der Triebfahrzeugführer erkannte gegen 0.30 Uhr das Hindernis und führte bei Tempo 140 eine Schnellbremsung durch. Er überrollte den Einkaufswagen – doch zum Glück konnte der ICE weiterfahren. Wenig später entdeckte ein Lokführer einen Hammer im Gleisbett, konnte aber rechtzeitig stoppen. Die Bundespolizei sicherte in beiden Fällen die Spuren. Für die Reisenden kam es zu erheblichen Verspätungen. Die Bundespolizei sucht jetzt unter der Tel. Nr. 0800 6 888 000 dringend Zeugen.