Im Prozess um Schüsse auf einer Hochzeitsfeier in Fürth am Landgericht Nürnberg-Fürth sind jetzt die Plädoyers gehalten worden. Vor fast genau einem Jahr soll ein Mann sechs Schüsse gezielt auf den Vater seiner früheren Lebensgefährtin abgefeuert haben. Der Vater starb kurz darauf. Bei der Tat sollen ein Familienzwist und offene Geldforderungen eine Rolle gespielt haben, heißt es in einer Presseerklärung. Staatsanwaltschaft und die Anwälte der Nebenklage plädierten auf Mord aus Heimtücke und niederen Beweggründen und forderten eine lebenslange Freiheitsstrafe. Die Verteidigung plädierte auf eine Freiheitsstrafe wegen Totschlags und führte dabei gesundheitsbedingte Probleme des Angeklagten an. Am 19. März will das Gericht voraussichtlich sein Urteil verkünden.