Fürth | Urteil zu Chaosfahrt erwartet

19. September 2022 , 10:32 Uhr

Im Prozess um die Fürther Chaosfahrt eines LKW-Fahrers will das Amtsgericht heute Nachmittag sein Urteil fällen. Schon zu Prozessbeginn hatte der 51-Jährige gestanden und sich entschuldigt. Weil seine Frau wieder an Krebs erkrankt sei, habe er sich damals im Februar mit Wodka betrunken. Dann fuhr er mit seinem LKW durch eine Wohnstraße. Er überfährt laut Anklage eine rote Ampel und stößt mit einem Auto zusammen. Dann gibt er Gas und hinterlässt eine Spur der Verwüstung: fünf Verletzte, beschädigte Häuser, 30 kaputte Autos: insgesamt 800.000 Euro Schaden. Heute Vormittag sind noch letzte Zeugen geladen. Anschließend sind die Plädoyers dran. Das Amtsgericht könnte für die Tat bis zu vier Jahre Haft verhängen.

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