Mit etwa 25 Minuten Verspätung ist gestern Morgen der Prozessauftakt im Fall Alexandra R. in Nürnberg gestartet. Große Überraschungen gab es nicht. Wie berichtet, setzt die Staatsanwaltschaft in diesem Mordprozess vor allem auf Indizien. Eine Leiche konnte bis heute nicht gefunden werden. Als Motiv gilt ein Streit um viel Geld. Ein Grund für die Verspätung wurde nicht genannt. Die Familie von Alexandra R. war nicht anwesend, so die Nürnberger Nachrichten. Die beiden Angeklagten, der Ex-Partner und sein Geschäftspartner, machten von ihrem Recht zu schweigen Gebrauch. Eine weitere Beweisaufnahme erfolgt daher im sogenannten Selbstleseverfahren. Sollten sich die Anklagepunkte im Laufe des Prozesses bestätigen, droht beiden Angeklagten eine lebenslange Haftstrafe. Der nächste Verhandlungstag ist für Donnerstag, den 11. April, geplant.