Es ist Deutschlands größte Mitmachaktion. Auch heuer haben sich in Mittelfranken wieder viele Menschen an der Zählaktion „Stunde der Wintervögel“ des LBV in Hilpoltstein beteiligt. Flaute trotz Frost – so die nüchterne Bilanz des LBV. Denn ein schleichender, aber kontinuierlicher Rückgang der Vogelzahlen in den Gärten lässt sich nicht von der Hand weisen. Sowohl die Vielzahl als auch die Anzahl nehmen ab, sagt die Vogelexpertin Angelika Nelson. Die Ursachen sind vielfältig. Vor allem fehlt es den Vögeln an geeigneten Lebensräumen und genügend Insekten zur Jungenaufzucht. Auch heuer führt der Haussperling die Top Ten an, gefolgt von Kohlmeise und Feldsperling. Dahinter liegen Amsel und Blaumeise. Für Staunen sorgten einzelne Meldungen von Wiedehopf oder Brachvogel. Alle Ergebnisse gibt es im Netz unter stunde-der-wintervoegel.de. Die nächste Vogelzählung ist Anfang Mai.