Der kirchliche Strafprozess gegen einen katholischen Geistlichen aus dem Landkreis Ansbach endete jetzt ohne Verurteilung. Wie das Bistum Eichstätt mitteilt, konnte weder die Schuld noch die Unschuld des Angeklagten zweifelsfrei bewiesen werden. Vorgeworfen wurde ihm der Missbrauch von jungen Frauen, der Priester selbst bestreitet jedes Fehlverhalten. Das strafrechtliche Verfahren wurde wegen Verjährung eingestellt. Das Kirchengericht ist nicht von der Unschuld des Mannes überzeugt, für eine Verurteilung aber reichte es eben auch nicht. Empfohlen wurde deswegen eine Geldbuße und der Ausschluss aus der Seelsorge. Die zuständige Behörde im Vatikan muss das Urteil jetzt noch überprüfen. Das Bistum dankt den Betroffenen für die Hinweise und den Mut und bedauert das ihnen zugefügte Leid. Man werde weiterhin alles unternehmen, um zu unterstützen und Schutzmaßnahmen umzusetzen, heißt es aus Eichstätt.