Es ist sprichwörtlich der letzte Strohhalm, an den sich die Landwirte in Mittelfranken klammern: Dass es heute (18.8.) oder in den kommenden Tagen endlich mal wieder regnet. Sowohl auf den Wiesen als auch beim Mais und Weizen sind die Ernte-Aussichten jetzt schon katastrophal, wie uns Reinhold Meyer vom Bayerischen Bauernverband im Interview geschildert hat. Wir haben ihn gefragt, wieviel es denn regnen müsste, damit es überhaupt noch was bringt.
Eine Folge der langen Trockenheit ist, dass viele Landwirte jetzt schon angefangen haben, Tiere aus ihrem Bestand zu verkaufen, weil es sonst nicht mehr genug Futter für alle gibt.