Am Landgericht Nürnberg hat der Prozess gegen ein mutmaßliches Einbrecher-Pärchen begonnen. Sie sollen reihenweise in mittelfränkische Privathäuser aber auch Arztpraxen eingebrochen sein. Die Staatsanwaltschaft listet 26 Einbrüche auf. Die Beute: über eine Viertel Million Euro. Zum Prozessauftakt hat die Frau bereits gestanden. Sie habe Schmiere gestanden, während er Türschlösser knackte und nach Beute suchte. Bei den ersten Taten war er sogar noch im Gefängnis und hatte nur Hafturlaub. Schmuck, Bargeld, Werkzeuge, Spielekonsolen oder auch Eheringe stahlen sie demnach. In einer Scheinfelder Arztpraxis ließen sie etwa Zahngold und Gerätschaften im Wert von rund 30.000 Euro verschwinden. Erst im September letzten Jahres klickten endlich die Handschellen. Für den Prozess sind fünf Verhandlungstage angesetzt.