Nürnberg | Alexandra R.: Staatsanwaltschaft plädiert auf Mord

16. Juli 2024 , 11:37 Uhr

Im Prozess um die verschwundene Schwangere Alexandra R. hat die Staatsanwaltschaft jetzt ihr Plädoyer gehalten. Auch wenn bis heute ein Leichnam fehlt, geht die Staatsanwaltschaft von Mord aus. Der frühere Lebensgefährte und sein Geschäftspartner sollen sie im Dezember 2022 getötet haben. Die Anklage plädiert für beide auf lebenslange Haft und sieht sogar eine besondere Schwere der Schuld vorliegen. Damit wäre eine frühere Haftentlassung ausgeschlossen. Sie haben demnach die im achten Monat schwangere Frau verschwinden lassen. Alexandra R. hatte beide wegen Betrugs angezeigt. Doch kurz vor dem Prozess verschwand sie. Letzte Spuren von Alexandra R. seien Panzertape mit ihrer DNA, ausgerissene Haare und ein Ohrstecker. Die Plädoyers der Verteidigung sind am Mittwoch dran.

Das könnte Dich auch interessieren

17.03.2026 LK Neustadt/Aisch-Bad Windsheim | Protest: Apotheken geschlossen Am kommenden Montag werden 23 der 24 Apotheken im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim geschlossen haben. Hintergrund ist der bundesweite Protesttag der Apothekerschaft. Wie der Sprecher der Apotheken im Kreis sagt, ist diese Geschlossenheit ein starkes Signal. Seit über 13 Jahren wurde das Honorar für verschreibungspflichtige Arzneimittel nicht angepasst und das trotz steigender Kosten, heißt es in 17.03.2026 LK Ansbach | Aufreger Altkleidercontainer Säcke liegen davor, die Klappe geht nicht mehr zu und die Kleidung quillt schon raus. Das ist auch die Situation im Landkreis Ansbach. Altkleidercontainer führen vielerorts zu Problemen. Immer öfter werden die Container aber auch zweckentfremdet. Es liegen nicht nur Säcke mit Altkleidern drin, sondern eben auch Müll. Das ist ein Problem, sagt Herbert Balbach 17.03.2026 Ellingen | Riesenschaden durch Onlinebetrug Ein 66-Jähriger aus Ellingen wurde jetzt um jede Menge Geld gebracht. Wie die Polizei berichtet will er über eine Trading-Plattform investieren. Über einen Link kam er zu einer angeblichen Kapitalgesellschaft aus London. Immer wieder wurden ihm hier hohe Gewinne vorgespielt um ihn zu weiteren Einzahlungen zu bewegen. Unter anderem wurden Überweisungen per Fernzugriff getätigt. Der 17.03.2026 Mittelfranken | erfreuliche Bilanz für die Region Wer in Mittelfranken lebt, kann sich anscheinend ziemlich sicher fühlen. Das Polizeipräsidium Mittelfranken hat für das vergangene Jahr Bilanz gezogen. Demnach sei für 2025 die beste Sicherheitslage seit der Jahrtausendwende zu verzeichnen, heißt es in einer Presseerklärung. Die Zahl der Straftaten sei das zweite Jahr in Folge gesunken. Gleichzeitig sei die Aufklärungsquote gestiegen. Mittelfrankens Polizeipräsident