Nürnberg | Flüchtling fühlt sich im Unrecht

16. Januar 2018 , 07:23 Uhr

Er sollte eigentlich abgeschoben werden. Der in Nürnberg angeklagte Afghane fühlt sich offenbar nach dem missglückten Abschiebeversuch zu unrecht beschuldigt. Das soll sein Anwalt jetzt gesagt haben. Bei dem Versuch, ihn abzuschieben, soll er sich gegenüber Polizisten massiv gewehrt und sie geschlagen und getreten haben. Letzte Woche hatte die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth Anklage gegen den 21-Jährigen erhoben. Ob die Anklage zugelassen wird, entscheidet ein Richter. Der junge Mann aus Afghanistan wartet derzeit auf seinen Entscheid in Sachen Asyl. Die sogenannte Aufenthaltsgestattung läuft bald aus. Heute will er sie verlängern.

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