Ein Serienvergewaltiger, der Frauen betäubt und dann missbraucht haben soll, muss 14 Jahre in Haft. Das hat das Landgericht Frankfurt entschieden. Taten gab es demnach auch in Nürnberg. Mehr als drei Jahre lang hatte die Serie gedauert. Der 44-Jährige soll die Frauen massiv betäubt und sie dann über Stunden vergewaltigt haben. Bei einer Vergewaltigung in Nürnberg lag das Baby der Frau im selben Zimmer. Vier Frauen brachte der Mann durch die Sedierung in Lebensgefahr. Laut Urteil filmte er die Taten und teilte die Aufnahmen später im Chat mit Gleichgesinnten. Die Empathielosigkeit des Mannes sei erschreckend, so der Richter. Auch Dateien mit Kinderpornografie seien bei ihm gefunden worden. Weil der Mann für die Allgemeinheit gefährlich sei, werde zudem Sicherheitsverwahrung angeordnet. An seine Opfer musste er Beträge in jeweils fünfstelliger Höhe zahlen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.