Zunächst habe der 15-Jährige den schlafenden Bruder seiner Freundin im Schlaf überrascht und mit 27 Messerstichen getötet. Durch die Schreie des Opfers ist dessen Freundin aufgewacht. Auch auf sie soll der Jugendliche eingestochen und sie erheblich verletzt haben. Die zur Tatzeit 13-jährige Freundin des Angreifers leistete nach Überzeugung des Gerichts Beihilfe. Sie hatte die Tür zugehalten, als die Verletzte Hilfe holen wollte. Hintergrund der Tat sei die Vorstellung des Jugendlichen und seiner Freundin gewesen, im Falle des Todes der Familienangehörigen ihre eigene Liebesbeziehung ungestört leben zu können. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.