Foto: Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich, Bürgermeisterin Prof. Dr. Julia Lehner und Oberbürgermeister Marcus König stehen im Rundbau der Kongresshalle. Sie haben dort am Donnerstag, 29. Januar 2026, über die weiteren Planungen zum Ausbau des Bestands des Kongresshallen-Rundbaus für kulturelle Nutzungen informiert.
Für knapp 300 Millionen Euro soll die von den Nazis erbaute Kongresshalle in Nürnberg in einen Ort der Kultur und Begegnung werden. Der Nürnberger Stadtrat hat den Auftrag nun an das Bauunternehmen Georg Reisch GmbH & Co. KG vergeben. Das Unternehmen baut bereits im Innenhof der Kongresshalle eine Ersatzspielstätte für das Opernhaus. Im Inneren sind nun ein Theater-Foyer, Abendkasse, Büros, Werkstätten, Proberäume und Veranstaltungsräume für die freie Kulturszene geplant, teilt die Stadt mit. Dabei muss auch der Denkmalschutz gewahrt werden. Die Wände werden roh bleiben – ohne Putz oder Farbe. Kabel werden direkt auf den Wandflächen verlegt. Die Nazis selbst hatten die Kongresshalle auf dem Reichsparteitagsgelände nie fertiggestellt. Es gibt nur einen hufeisenförmigen Rohbau.