Nürnberg | Pfleger wegen Misshandlungen verurteilt

17. Februar 2025 , 17:35 Uhr

Er hat Patientinnen misshandelt und gedemütigt. Ein Pfleger hat deshalb eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und drei Monaten erhalten. Dieses Urteil hat das Amtsgericht Nürnberg gefällt. Zudem bekommt der 44-Jährige ein dreijähriges Berufsverbot. Der Angeklagte hatte laut einer Sprecherin am letzten Prozesstag gestanden. Die Taten passierten in der Corona-Zeit. Er säuberte die Ohren einer Pflegebewohnerin und führte ein Wattestäbchen so tief ein, dass der Gehörgang auf beiden Seiten verletzt wurde. Auch das Trommelfell wurde beschädigt. In einem anderen Fall führte er einer Bewohnerin eine Schnabeltasse gewaltsam in den Mund. Im dritten Fall zog er beim Katheterwechsel die Windeleinlage einer Frau so ruckartig nach oben, dass diese Schmerzen erlitt, so das Gericht. Zudem soll er laut einer Sprecherin einen Bewohner gefilmt haben. Der Pfleger muss jetzt 100 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten und eine Therapie machen. Das Urteil ist rechtskräftig.

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