Es ist ein Gebäude, das in über 90 Jahren nie fertiggestellt geworden ist – die Kongresshalle auf dem Nürnberger Reichsparteitagsgelände. Für die Stadt Nürnberg hat sich in den vergangenen Jahren oft die Frage gestellt, was aus dieser Nazi-Hinterlassenschaft werden soll. Jetzt gibt es Pläne. In drei Jahren sollen in Kongresshalle und Innenhof Ateliers und Probenräume entstehen und für das Opernhaus eine Zwischenwohnung. Aber wer soll den Neu- und Umbau bezahlen? Dazu die Nürnberger Kulturbürgermeistern Julia Lehner: