Seit Monaten kämpfen zahlreiche Geflügelhalter in ganz Mittelfranken dagegen, dass sich in ihrem Bestand die gefürchtete Geflügelpest ausbreitet. Bislang wurden nur Wildvögel mit dem Virus gefunden. Doch jetzt gibt es laut Landratsamt einen bestätigten Fall aus Pleinfeld: Es geht um den Kleinbestand eines Hobby-Geflügelhalters. Das Friedrich-Löffler-Institut hat den Verdacht auf Geflügelpest inzwischen bestätigt. Das Veterinäramt hat bereits letzten Freitag (09.01.) die übrigen Hühnervögel aus dem Bestand getötet und entsorgt. Wahrscheinlich konnten sich die Tiere bei Wildvögeln anstecken. Das Landratsamt appelliert noch einmal an alle Geflügelhalter, die Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten. Verdachtsfälle sollte man sofort beim Veterinäramt melden – notfalls über die Polizei. Geflügelausstellungen, -märkte und ähnliches werden in den nächsten Wochen im Landkreis untersagt.