Seit einer Woche ist es für die Mitarbeitenden im Wildbad Rothenburg traurige Gewissheit: Der Landeskirchenrat hat beschlossen, diese evangelische Bildungs- und Begegnungsstätte zu schließen und das Gebäude zu verkaufen.
Angesichts sinkender Mitgliederzahlen und Kirchengebühren, muss sich die evangelische Kirche finanziell neu aufstellen. Die Mitarbeitenden hätten mit Trauer und Empörung auf das Aus reagiert, schildert Wolfgang Schumacher als Leiter des Wildbads. Tatsächlich sei 2023 ein sehr erfolgreiches Jahr gewesen, mit einer Auslastung von 60 Prozent. Hinzu kamen rund 10.000 Besucherinnen und Besucher, die wegen des Kulturangebots ins Wildbad kamen. Die Landeskirche habe zugesagt, die weiteren Schritte in enger Abstimmung mit der Leitung und den Mitarbeitenden zu gehen.