Was zuerst nach einer Tat im politischen Milieu aussah, ist jetzt offenbar ganz anders. Wie berichtet geriet Anfang Februar das Auto eines AfD-Mitglieds in Uffenheim in Brand. Der Mann übergab den Beamten einen Drohbrief, den er angeblich erhalten hat, außerdem sagte er, dass ein politisches Graffiti an dem Auto angebracht wurde. Wie die Polizei jetzt berichtet ergaben intensive Ermittlungen keinen konkreten Tatverdacht. Als die Ermittler den Drohbrief analysieren ließen, stießen sie auf Übereinstimmungen mit der Handschrift des angeblichen Opfers. Der Mann gab schließlich zu, den Brief selbst verfasst zu haben, das Graffiti selbst am Auto angebracht zu haben und auch, dass er sein eigenes Auto angezündet hat. Auf den 44-Jährigen kommt jetzt ein Verfahren zu, unter anderem wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat.