Für den Geflügelschlachthof in Wassertrüdingen geht es womöglich weiter – wenn auch unter anderen Voraussetzungen. Vom Landesverband der Bayerischen Geflügelwirtschaft heißt es laut Fränkischer Landeszeitung, dass etwa 70 Betriebe aus Bayern und Baden-Württemberg im Gespräch seien. Es handelt sich um Investoren und größere Geflügelhalter aus dem süddeutschen Bereich. Wie mehrfach berichtet, war der Schlachthof geschlossen worden, nachdem Tierschützer belastendes Videomaterial veröffentlicht hatten. Nun gibt es einen Businessplan, der aktuell geprüft wird. So wie bisher werde es nicht weitergehen, es brauche bauliche Veränderungen, Personal, einen Tierschutzbeauftragten und eine neue Geschäftsführung. Der Schlachthof in Wassertrüdingen ist der einzige in dieser Größe für Suppenhühner in Süddeutschland. Sollte alles klappen, stünde eine Wiedereröffnung des Betriebs im Dezember oder Januar im Raum.