Der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen will die seltenen Wiesenbrüter besser schützen. Untersuchungen zusammen mit dem Landesbund für Vogel- und Naturschutz im vergangenen Jahr hätten gezeigt, dass viele Küken von Fuchs, Marder oder Waschbär gefressen werden, sobald sie flügge werden. Darum werde man in den Jagdrevieren jetzt mehr Fallen aufstellen, um den Raubwildbestand zu verringern. Mehr Schilder sollen deutlicher auf das Wiesenbrütergebiet hinweisen. Außerdem habe das Wasserwirtschaftsamt Ansbach Gehölzpflegemaßnahmen durchgeführt, um den Lebensraum der Wiesenbrüter zu verbessern.