Ansbach | Erste Verteilerstation der „Lebensmittel-Rettung“

Es sind Zahlen die erschrecken und wütend machen: allein in Bayern werden jedes Jahr 73.000 LKW-Ladungen voll Lebensmittel weggeworfen, obwohl sie noch essbar wären. Diesem Trend will der Verein „Ansbach umgedacht“ in Kooperation mit dem Kulturprogramm RESPECT ab sofort entgegenwirken. Jetzt wurde offiziell die erste Verteilerstation für kostenlose Lebensmittel in der Kronenstraße eröffnet. Noch stehen dort nur ein paar Kisten voll, aber das Projekt soll wachsen, so die Koordinatorin Andrea Greul:

"Die Vision ist erst mal, dass wir noch mehr Obst und Gemüse bekommen von den Händlern, vom Markt zum Beispiel. Da machen ja noch nicht alle mit. Oder dass wir eben auch von Supermärkten was bekommen und dass wir auch irgendwann mehr wie Obst und Gemüse anbieten können. Dann haben wir noch eine Vision mit einer Suppenküche. Wir haben eine Köchin. Die hat auch nämlich jetzt die Häppchen gemacht aus den geretteten Lebensmitteln und die würde dann am Donnerstag, wenn sozusagen immer noch was übrig wäre, auch irgendwas kochen. Dann kann man auch umsonst sich hier Essen holen was fertig gekocht ist."

Das sogenannte „Foodsharing“ ist jetzt jeden Mittwoch von 14 Uhr bis 18.30 Uhr vor dem Laden von „Ansbach umgedacht“ in der Kronenstraße 2.

Das Angebot ist für Jedermann und steht nicht in Konkurrenz zur „Tafel“.