Ansbach | Ist Messerstecher schuldunfähig?

Symbolbild

Nach seiner Festnahme ist der mutmaßliche Messerstecher von Ansbach aktuell im Bezirksklinikum untergebracht. Er soll einen Gerichtsvollzieher Dienstagfrüh in seinem Büro in der Fischerstraße mit einem Messer angegriffen und verletzt haben. Bisher schweigt er zum Tatvorwurf, die Kripo und die Staatsanwaltschaft gehen aber davon aus, dass eine am nächsten Tag bevorstehende Zwangsräumung seiner Wohnung in Colmberg das Motiv für die Attacke war. Laut dem leitenden Oberstaatsanwalt, Michael Schrotberger, muss jetzt die psychische Verfassung des 33-Jährigen geklärt werden:

Der angegriffene Gerichtsvollzieher hat tiefe Schnittverletzungen an der Hand erlitten und musste in einer Fachklinik behandelt werden. Inzwischen ist der Gesundheitszustand des 53-Jährigen aber wieder stabil.