Ansbach | Millionen für „nutzlose“ Beratung

Über 17 Millionen Euro hat der Klinikverbund ANregiomed in den Jahren 2012 bis 2016 für verschiedene Beratungsunternehmen ausgegeben. Geholfen hat es in Anbetracht der immer noch desolaten finanziellen Situation wohl nicht. Darum hat der Ansbacher Stadtrat Manfred Stephan die Regierung von Mittelfranken um Aufklärung gebeten. Die Antwort nach einer halbjährigen Überprüfung: Die Ausgaben für die vier großen Beratungsprojekte waren im Vergleich zu den damaligen Jahresumsätzen angebracht. Laut dem neuen ANregiomed-Vorstand Dr. Gerhard Sontheimer wurden die eingeplanten Beratungskosten aber regelmäßig überschritten.