Ansbach/Neusitz | Nach Tod von 217 Rindern – Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

Dieser Fall aus der Nähe von Neusitz hat die Menschen im Mai dieses Jahres bewegt - über 200 Rinder werden über längere Zeit nicht richtig versorgt und sterben teils qualvoll. Gegen den Landwirt und Betreiber des Rindermastbetriebes hat die Staatsanwaltschaft Ansbach jetzt Anklage erhoben. Wegen quälerischer Misshandlung und Tötung von Wirbeltieren. Ein psychiatrisches Gutachten, das bei dem Angeschuldigten durchgeführt wird, kommt zu dem vorläufigen Ergebnis, dass er im Tatzeitraum vermindert schuldfähig war, so die Staatsanwaltschaft. Das Amtsgericht muss nun entscheiden, ob die Anklage zur Hauptverhandlung zugelassen wird.