Ansbach | Pressekonferenz zum Kasernengift

Die Sorge um die Folgen der PFC-Verseuchung rund um den Ansbacher US-Standort Katterbach wächst. Nach Informationen der Bürgerinitiative "Etz langt's" sollen bei zwei Anwohnern aus dem angrenzenden Ortsteil Obereichenbach PFC-Bestandteile im Blut nachgewiesen worden sein.

Auf einer Pressekonferenz will die Bürgerinitiative heute Vormittag mehr dazu bekannt geben. Bei den beiden Personen soll es sich um Anwohner handeln, die ihr Wasser aus einem Hausbrunnen beziehen. In ihrem Blut sei PFOA nachgewiesen und zwar drei Mal so viel als die geltenden Unbedenklichkeitswerte vorgeben, heißt es in einer Presseerklärung. Seit Längerem ist bekannt, dass PFC aus früherem Löschschaum auf dem US-Standort im Boden versickern und ins Grundwasser gelangen. PFC gilt unter anderem als krebserregend und kann auch unfruchtbar machen .