Ansbach/Röttenbach | 18-Jähriger nach tödlichem Unfall verurteilt

Ein 18-Jähriger hat sich jetzt vor dem Jugendschöffengericht am Ansbacher Amtsgericht für einen tödlichen Verkehrsunfall verantworten müssen. Am 30. Dezember letzten Jahres war er bei Röttenbach mit dem PS-starken Wagen seines Vaters frontal in einen Kleinwagen gekracht. Der 53-jährige Familienvater am Steuer hatte keine Chance, sagte der Gutachter laut FLZ vor Gericht. Der 18-Jährige war mit etwa 120 km/h an einen Leitpfosten geraten und hatte wohl vor Schreck zu stark gegengelenkt. Zudem war er offensichtlich gerne rasend schnell unterwegs – das belegen seine eigenen Handyaufnahmen. Er selbst und noch seine 15-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall teils schwer verletzt. Die Staatsanwaltschaft forderte dafür eineinhalb Jahre Haft ohne Bewährung. Das Gericht entschied auf eineinhalb Jahre Jugendstrafe bei drei Jahren auf Bewährung.
