Ansbach | Urteil erst im Februar

Der Vergewaltigung-Prozess am Landgericht Ansbach gegen den ehemaligen Leiter des Raubtier- und Exotenasyls geht in die Verlängerung. Die Richter haben entschieden, dass weitere Zeugen gehört werden müssen. Also sind vier zusätzliche Verhandlungstage angesetzt. Es geht immer noch um die Frage, ob es wirklich Vergewaltigungen gegeben hat, ja oder nein. Dabei könnte auch eine wichtige Rolle spielen, dass der Angeklagte vor Jahren sich sterilisieren ließ und als Diabetiker einen Bauchkatheter trägt. Der hätte bei einer Vergewaltigung auffallen müssen, erklärten seine Anwälte. Ein Urteil kann wohl frühestens im Februar fallen.