Ansbach | Wohin mit der Gülle?

Die neue Düngeverordnung macht auch den Bauern in Mittelfranken zu schaffen. In Zukunft dürfen nur noch 170 Kilogramm Stickstoff aus organischem Wirtschaftsdünger pro Hektar und Jahr ausgebracht werden. Das bedeutet für viele Landwirte, dass sie ihre Gülle nicht mehr komplett loswerden. Peter Scheuenstuhl ist Landwirt aus Dietenhofen und auch von der neuen Verordnung betroffen: "Vor allem die Betriebe die entweder viehstark sind oder flächenarm sind, die haben da schon ein Problem und auch die Biogasanlagen. Durch diese neue Düngebilanz, die wir erstellen müssen, kommen sehr viele Betriebe zu einem Nährstoffüberschuss und das darf ja nicht sein. Das andere Problem ist wahrscheinlich auch dadurch, dass sich diese Ausbringfristen ganz stark verändert haben. Kann auch sein, dass sich jetzt vom Lagerraum her sehr viele Gedanken machen müssen, wie kann ich über die längere Zeit, die ich jetzt irgendwo habe, den Lagerraum bereit stellen?"