Ansbach | Zehnjähriger will vor Corona fliehen

Symbolbild

Wie sehr die Corona-Krise Kindern an die Nieren geht, zeigt dieser Fall aus Ansbach. Kurz nach Mitternacht sehen mehrere Passanten einen kleinen Jungen im Bereich des Ansbacher Bahnhofs. Sie rufen die Polizei - und die wird auch fündig. Es ist ein Zehnjähriger, der mit seinem Rucksack und einem Mund-Nase-Schutz durch das nächtliche Ansbach läuft. Er habe genug von Corona, erklärt er den Polizisten. Die ganze Sache würde ihn tierisch nerven und zudem noch die Schullaufbahn zerstören. Also habe er seine Sachen gepackt und sei von zu Hause ausgebüxt. Ziel: unbekannt. Seine Mutter war ziemlich erstaunt, als die Polizei mit ihrem Jungen mitten in der Nacht vor der Tür steht. Sie hatte schon längst geschlafen, als er sich zur Corona-Flucht entschied.