Dinkelsbühl | Kippensauger im Einsatz

Symbolbild

Wie viele Städte in Mittelfranken, kämpft auch Dinkelsbühl mit Straßenverschmutzung durch Zigarettenreste. Zu viele Raucher schmeißen ihre Kippen nämlich einfach auf den Boden, wo sie sich vor allem auf Kopfsteinpflaster in den Ritzen festsetzen – Kehrmaschinen sind da machtlos. Dinkelsbühl ist deswegen jetzt erfinderisch geworden. Die Kippen durch einen Mitarbeiter der Straßenreinigung mit einem Abfallgreifer einzeln per Hand aufsammeln zu lassen, ist zu aufwändig. Spezialmaschinen zu diesem Zweck kosten bis zu 30.000 Euro und sind zu teuer. Deswegen hat die Stadt Dinkelsbühl einfach einen herkömmlichen Akkustaubsauger mit Rückengurt besorgt – Kostenpunkt 600 Euro. Ein Bauhofmitarbeiter soll damit jetzt jeden Freitag durch die Straßen der Altstadt ziehen und die Zigarettenreste aufsaugen.