Fürth | Bombenentschärfung in Fürth

Symbolbild

Aktueller Stand 15:30 Uhr: In Fürth hat der Sprengmeister mittlerweile seine Arbeit aufgenommen, musste Sie aber soeben unterbrechen. Grund dafür waren zwei Jugendliche, die in den Evakuierungsbereich eingedrungen sind und wie aus dem Nichts neben dem Sprengmeister standen. Nach den beiden wird jetzt gefahndet. Die Evakuierung war wenige Minuten nach 14 Uhr abgeschlossen und lief sonst weitgehend reibungslos, teilte die Stadt Fürth mit. Wie lange die Entschärfung dauert ist offen. Die Stadt bedankte sich aber bei allen Anwohnern, für die gute Mitarbeit. Dass es auch Ansbach erwischt hat, ist in Fürth bekannt, über das Soziale Netzwerk Twitter, grüßt die Stadt Fürth die Stadt Ansbach solidarisch.

 

Usprüngliche Meldung 12:08 Uhr: Auch in Fürth ist eine Fliegerbombe aufgetaucht. Bei Bauarbeiten im Fürther Ortsteil Hardhöhe entdeckte jemand den Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Es handelt sich um einen Blindgänger mit 100 kg Sprengstoff. Der Sprengmeister hat einen Evakuierungsradius von 300 Metern festgelegt, teilt die Stadt Fürth mit. Damit müssen jetzt ab Mittag etwa 1.300 Personen ihre Wohnungen verlassen. Außerdem gibt es hier rund 30 Firmen mit knapp 300 Beschäftigten. Zahlreiche Straßen werden gesperrt. Ab 14 Uhr wird zudem der U-Bahnverkehr Richtung Hardhöhe eingestellt. Busse können aber wie gewohnt fahren, betont die Stadt. Zudem bittet die Stadt alle Betroffenen, den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten, damit die eigentliche Bombenentschärfung beginnen kann.