Fürth | Verletzte Beamte bei Familienstreit

In Fürth hat ein Familienstreit mitten in der Nacht für einen größeren Polizeieinsatz gesorgt. Zeugen zufolge sollen sich zehn Personen streiten und schlagen. Als die erste Polizeistreife kommt, will vor allem ein Mann sich partout nicht beruhigen lassen. Die Beamten können den Mann nur unter Anwendung von unmittelbaren Zwang fixieren, aber dann war längst noch nicht Ruhe, schildert Polizeipressesprecher Wolfgang Prehl.

"Nach bisherigen Erkenntnissen kamen in der Folge weitere Personen hinzu und bedrängten die Polizisten massiv. Ein bislang unbekannter Täter schlug einem Polizeibeamten gegen den Kopf und auf den Rücken. Weitere Angreifer versuchten, den 36-Jährigen aus dem Gewahrsam zu befreien, indem sie die Polizisten schubsten. Insgesamt sieben Streifenfahrzeuge waren notwendig, um die Situation zu beruhigen und die streitenden Parteien zu trennen. Anschließend konnte der 36-Jährige, der sich auch gegen die Verbringung ins Dienstfahrzeug wehrte, zur Polizeiinspektion Fürth gefahren werden."

Die Polizei ermittelt nun wegen Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Gefangenenbefreiung.