Gunzenhausen | Hilfe in Sicht

Für die Anwohner Gunzenhausens ist Hilfe in Sicht, was die Invasion der Schwammspinner angeht. Wie berichtet, krabbeln seit Wochen tausende der kleinen schwarzen Insekten aus dem Burgstallwald in die benachbarten Grundstücke, auch das Waldbad ist betroffen.

Bürgermeister Karl-Heinz Fitz will jetzt für Unterstützung sorgen:
"Wir haben jetzt zweierlei veranlasst. Zum einen habe ich jetzt zwei Fachfirmen beauftragt, die dabei unterstützen sollen diese Raupen zu beseitigen. Die beiden Firmen werden heute schon tätig. Die eine Firma war schon da und die andere kommt gegen Mittag. Die zweite Maßnahme, die wir jetzt auf den Weg gebracht haben: wir werden eine Barriere errichten, um das Nachrücken der Raupen möglichst einzudämmen. Auch das ist mittlerweile schon angelaufen."

Martin Renk von den Stadtwerken:
"Eine Gefahr geht ja von den Schwammspinnern bekanntlich nicht aus. Es ist natürlich unschön auf die Raupen zu treten oder die irgendwie mit nach Hause zu nehmen, in den Taschen zu haben. Viele Menschen ekeln sich einfach vor den Schwammspinnern. Es ist natürlich keine schöne Sache, aber gefährlich ist es nicht."