Heilsbronn | Fingierter Wildunfall

Im Herbst passieren zwar viele Wildunfälle, aber die Polizei Heilsbronn hat jetzt einen versuchten Versicherungsbetrug durchschaut. Ein 21-Jähriger will einen Wildunfall anzeigen. Er präsentiert ein beschädigtes Auto und behauptet, das Reh sei danach weggelaufen. Der Polizist ist sich aber schnell sicher, diese Schäden können nicht von einem Reh stammen und falls doch, dann hat das Tier den Unfall nicht überlebt.
Der junge Mann präsentiert dem Beamten zwar auch ein angebliches Haar von dem Wildtier, aber die genaueren Recherchen bringen dann die Wahrheit ans Licht. Die Polizei befragt den Vorbesitzer des Autos. Der bestätigt, dass der Wagen die Schäden schon hatte, als er ihn verkauft hat. Der 21-Jährige gibt dann schließlich zu, dass das Haar wohl von seinem Hund stammt. Er wollte mit der Anzeige eines Wildunfalls Geld von seiner Versicherung kassieren. Jetzt bekommt er aber Post von der Staatsanwaltschaft.