Herrieden/Ansbach | Rehkitz getötet: Landwirt zu Geldstrafe verurteilt

Symbolbild

Weil er ein Rehkitz mit Absicht getötet hat, ist ein Landwirt jetzt vom Amtsgericht Ansbach zu einer Geldstrafe in vierstelliger Höhe verurteilt worden. Der 48-Jährige muss zwei Monatsgehälter zahlen. Wie berichtet, hatte der Landwirt im August beim Mähen einer Wiese in der Nähe von Herrieden ein Rehkitz mit Absicht zerhäckselt und damit für Entrüstung gesorgt. Laut Gericht hat der Mann damit gegen das Tierschutzgesetz verstoßen. Offenbar stand er unter Zeitdruck. Auch von Augenzeugen hatte er sich nicht abbringen lassen. Eine Anwohnerin hatte sich ihm sogar in den Weg gestellt. Inzwischen werden teils auch Drohnen mit Wärmebildkameras eingesetzt, um Rehkitze im hohen Gras und in Feldern aufzuspüren. Der Landwirt hat die Geldstrafe akzeptiert. Der Strafbefehl ist damit rechtskräftig.