Mittelfranken | Auernhammer glaubt nicht an Endlager in der Region

Wo entsteht das deutsche Endlager für Atommüll? Diese Frage soll bis 2031 beantwortet werden. In einem ersten Schritt hat die Bundesgesellschaft für Endlager (BGE) in dieser Woche 90 Regionen vorgestellt, die potenziell in Frage kommen – auch Mittelfranken gehört dazu. Deshalb müsse sich aber noch keiner Sorgen machen, dass das Endlager wirklich hier bei uns vor der Haustür entsteht, so Artur Auernhammer, der CSU-Bundestagsabgeordnete für die Kreise Ansbach und Weißenburg-Gunzenhausen. Ohnehin hält er es aktuell für nicht besonders wahrscheinlich, dass Mittelfranken in die engere Auswahl kommt:

In den nächsten Jahren werden die Regionen auf weitere Faktoren hin untersucht, zum Beispiel die Bevölkerungsdichte. Das Atommüll-Endlager soll dann spätestens 2050 seinen Betrieb aufnehmen.