Mittelfranken | IHK sieht Dieselverbot gelassen

Nachdem das Bundesverwaltungsgericht den deutschen Städten eine rechtliche Grundlage für mögliche Diesel-Fahrverbote gegeben hat, könnten vor allem Handwerker und Händler ein Problem kriegen. Ihre Dienst- und Lieferautos sind oft Dieselfahrzeuge, wie z. B. Sprinter. Doch die Industrie- und Handelskammer für Mittelfranken in Nürnberg sieht die Entscheidung des Gerichts noch gelassen. Dazu Dr. Robert Schmidt, zuständig für den Bereich Innovation und Umwelt:
"Sofortige Fahrverbote sind im Moment vom Tisch. Nur wenn die Luftqualitätsziele nicht mit anderen Mitteln erreicht werden, können die Fahrverbote in Umweltzonen oder auch an Streckenabschnitten für bestimmte Dieselfahrzeuge zulässig sein."