Mittelfranken | Warten bis der Notarzt kommt

Die Lücken bei den Notarzt-Diensten in Mittelfranken werden größer. Das hat eine Sprecherin der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern KVB gegenüber Radio 8 eingeräumt. Die Situation zu früheren Jahren habe sich verschlechtert. Das ist auch kein Wunder, sagt zumindest Wilhelm Wechsler, Vorsitzender des ärztlichen Kreisverbandes: "Für die niedergelassenen Kollegen, die früher sehr stark eingebunden waren, speziell Greding, Treuchtlingen und die Notärztliche Versorgung, ist es natürlich ein Unding, bei voller Praxis, vollem Wartezimmer, eine Stunde oder vielleicht auch zwei, zu einem Unfall auf die Autobahn zu fahren und dann mit einem Honorar von 90 Euro zurückzukommen. Dabei steht der Betrieb still, die Praxis ist voll. Das ist für die Kollegen einfach nicht interessant".