Nürnberg | Blindgänger im Wöhrder See

Symbolbild

Bei Baggerarbeiten am Wöhrder See ist mal wieder eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg aufgetaucht. Es handelt sich um eine 450-Kilo-Bombe. Sie soll mit ganzen 100 Kilogramm Sprengstoff gefüllt sein und liegt ganz in der Nähe zur Gustav-Heinemann-Brücke.

Die vorgesehene Entschärfung verzögert sich, geplant ist sie für 18 Uhr. Ortskundige Autofahrer sollten den Evakuierungsbereich rund um den Wöhrder See weiträumig umfahren. Und auch der Flugverkehr am Albrecht-Dürer-Airport muss wohl für die Zeit der Entschärfung eingestellt werden. Am Flughafen wird voraussichtlich von 18 Uhr bis 18.30 Uhr kein Flugzeug landen. In diesem Zeitraum sind zwei ankommende Flüge aus Krakau und Zürich geplant. Abflüge sind möglich, da diese in Richtung Westen starten. Aktuelle Infos dazu auf airport-nuernberg.de.

Weil Nürnberg im zweiten Weltkrieg unter einem regelrechten Bombenhagel zu fast 90 Prozent zerstört wurde, tauchen bis heute immer wieder Blindgänger auf.