Nürnberg | Bombenentschärfung dauerte länger

Symbolbild

Rund 9.000 Menschen in Nürnberg haben am Abend buchstäblich auf der langen Wartebank gesessen. Bis der Sprengmeister bei der Entschärfung einer alten Fliegerbombe Entwarnung geben konnte, dauerte es ungewöhnlich lang. Bauarbeiter fanden die rund 450 schwere Bombe in Kleinreuth hinter der Veste und zwar schon am späten Vormittag. Um 17 Uhr war die Evakuierung angesetzt. Eigentlich wollte der Sprengmeister dann um 20.00 Uhr mit der Entschärfung beginnen. Das sei dann auch nach einer halben Stunde erledigt gewesen. Probleme gab es dann aber trotzdem noch. Nämlich, die Bombe dann in den Bus zu wuchten. Erst um kurz nach halb zehn hatten der Sprengmeister und sein Team das geschafft und die Menschen konnten in ihre Wohnungen und Häuser zurück.