Nürnberg | Bombenentschärfung sorgte für lange Staus

Symbolbild

Es war ein kaum hörbarer Knall und dann war alles vorbei: Am späten Nachmittag wurde auf einer Baustelle an der A73 ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg kontrolliert gesprengt. Da die Bombe in der Nähe eines Waldgebietes lag, mussten auch keine Menschen evakuiert werden. Nur der Verkehr staute sich zwischen Nürnberg-Zollhaus und dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd kilometerlang wegen der Vollsperrung. Und warum gab es keinen lauten Knall? Weil Wasser- und Sandsäcke die Druckwelle abfingen. Der Sprengmeister und sein Team hatten die Fliegerbombe in einem Erdloch gezündet. Alles andere wäre zu gefährlich gewesen, heißt es.